Wir empfehlen Fahrtechnikkurse für E-Biker

E-Bikes sind die Zukunft! Weit gefehlt. Die Entwicklung auf diesem Markt hat alle Erwartungen übertroffen und es gibt nicht nur positive Aspekte, die für ein solches Rad sprechen. Leider ist eine Begleiterscheinung die, dass Radler nun die Möglichkeit haben an Orte und Plätze zu gelangen, wo sie bei fehlenden Kenntnissen in den Bereichen alpine Gefahren und Fahrtechnik nicht hingehören.

Ein Beispiel:

An einem sonnigen Juli-Wochenende machte ich die große Karwendelrunde. Für einen Mountainbiker mit solider Kondition und Grundkenntnissen in der Fahrtechnik kein Problem. Aber an diesem Tag hatte sich auch ein Pärchen, etwa 70 Jahre alt, mit ihren Trekkingrädern, in Sonntagskleidung, Sommerschühchen, den Hund im Körbchen am Lenker, auf den Weg zum Karwendelhaus gemacht. Dieses liegt auf 1.765 m Höhe (alpines Gelände) und ist über eine Fortstraße/Schotterweg erreichbar. Den Aufstieg hatten die beiden wohl gut bewältigt, dank ihrer Pedelcs. An der Abfahrt standen die Beiden recht hilflos wirkend - sie mit Tränen in den Augen - vor einer für sie nicht lösbaren Aufgabe.

Zugegeben - ein sehr plakatives Beispiel. Es macht aber deutlich, wo das Problem liegt. Kaum ein Pedelec-Fahrer macht einen Fahrtechnikkurs und muss früher oder später mit solchen oder ähnlichen Situationen rechnen. Mit einem elektrifizierten Mountainbike sind auch Wanderwege bergauf oft gut zu bewältigen. Nur wie kommt man da wieder runter? Die fehlenden Kenntnisse führen immer öfter zu Einsätzen der Bergwacht, die auf diese Art gestrandete E-Biker vom Berg holen muss.

Deshalb unser Apell an alle E-Mountainbiker: Eignet euch die grundlegenden Fahrtechniken an, bevor ihr euch auf den Weg in die Berge macht. Ihr werdet sicherer unterwegs sein, rundum Spaß haben und keine traumatisierenden Erlebnisse am Berg haben.

 

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